Über die Berliner Mauer

 

Mit dem Fall der Berliner Mauer

ging eine Ära zu Ende

Die einst geteilte Stadt
Die einst geteilte Frontstadt

Dieser Wendepunkt in der Berliner Stadtgeschichte markiert das Ende des bitter Kalten Kriegs, in dem die Stadt, von den Großmächten in Sektoren aufgeteilt und 1961 durch die Mauer in zwei absolut unterschiedliche Stadthälften gespalten, zur Frontstadt zwischen den beiden Weltmächten wurde.

Nach der friedlichen Revolution in der DDR und der Wiedervereinigung Deutschlands erhob sich die einst geteilte Stadt wie Phönix aus der Asche. Der Beschluss von 1991, Berlin zur Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland auszubauen, löste u.a. einen Bauboom ohnegleichen aus, der das Leben und das Bild der Stadt tiefgreifend veränderte. Im Stadtzentrum entstanden spektakuläre Neubauten. Weltberühmte Plätze, die durch die Berliner Mauer für immer verloren schienen, konnten wieder bebaut werden. Am Pariser Platz und am Potsdamer Platz, einst Ödländer an der Mauer, pulsiert das Leben – auch das verlockende Party- und Nachtleben – fast wie nie zuvor.

Durch den Fall der Mauer hat Berlin eine neue Lebensqualität erhalten: Die Hauptstadt mit ihren Restaurants ist heute der wichtigste Partner, den die Produzenten der Region haben.

Anfang 2018 lebten wir genauso lange ohne, wie einst mit dieser Schandmauer. Für Touristen kann die Berliner Mauer (virtuell) wieder fallen: Virtual-Reality-Unternehmen bieten eine neue Sichtweise auf historische Stätten.

Am 9. November 2019 zelebrieren wir 30 Jahre Mauerfall.